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Deutsch Italienisch Interpretation:

Fünfter Gesang: Zusammenfassung und Deutung

Dante und Vergil betreten den zweiten Kreis der Hölle, wo alle jene landen, die sich der Wollust hingeben. Auch hier erleben wir wieder die feste Verankerung Dantes in der religiösen Vorstellungswelt des ausgehenden Mittelalters, schon gleich im ersten Gesang hinderte ihn ja der Pardellfuchs, also die Wollust, den Berg der Tugenden zu besteigen.

Da nun die eigentliche Hölle beginnt, im ersten Kreis der Hölle waren ja nur jene verbannt, die schuldlos, aber zu früh geboren worden waren, befindet sich am Eingang zum zweiten Kreis der Hölle ein weiteres Tor. Vor diesem steht Minos, Richter der Unterwelt. Auch dieser ist keine Figur aus der christlichen Mythologie, sondern der antiken Vorstellungswelt. Minos war Sohn des Zeus und König von Kreta und berühmt für seine Gerechtigkeit. Nach seinem Tode wurde er Richter im Hades. Richter ist auch schon in der Äneis des Vergil

Doch wird keinem verliehn ohn' Los und Richter der Wohnsitz. Minos verhört und schüttelt die Urn'; er ruft die Versammlung Schweigender Schatten heran und urteilt Leben und Vorwurf.

Äneis, sechster Gesang, 431

Auch Minos, wie vorher schon Charon, ist irritiert, dass ein Lebender die Hölle betritt. Der Vers

Schau, wem du traust! Weit ist das Tor gebaut!
Der Eingang leicht! Nicht täusche dich im Drange!“


Kann auf zwei Arten gelesen werden. Zum einen ganz pragmatisch, dass man zwar leicht in den zweiten Kreis gelangen kann, aber unter Umständen nicht mehr raus. Zum anderen, dass der Weg der Sünde im allgemeinen und der Wollust im besonderen breit ist, leicht und ohne Mühe zu begehen, dieser breite Weg aber unter Umständen nirgendwo hinführt.

Minos wägt die Sünder und je nach der Schwere der Schuld, zeigt die Anzahl der Schläge seines Schweifes an, in welchen Kreis der Höhle die Verdammten fallen.

Es treten nun eine ganze Menge Figuren auf, auch aus vorchristlicher Zeit, der Grundsatz gleiches Recht für alle gilt bei Dante nicht. Nichtchristen kommen war nicht in den Himmel, aber hinsichtlich der Strafbemessung für Verfehlungen wird kein Unterschied gemacht, Semiramis , Kleopatra, Helena die alle in den Augen Dantes besonders wollüstig waren. Im Falle von Semiramis dürfte er sich weitgehend auf die Angaben von Paolo Orosio gestützt haben, einem Geschichtsschreiber aus dem 6 Jahrhundert nach Christus. Dass Achilleus besonders wollüstig gewesen sein soll, ergibt sich aus nachhomerischen Erzählungen, er hatte wohl ein Techtelmechtel mit der Schwester des Paris. Irgendwie fand Paris das nicht gut, und brachte ihn um. Letztlich ist das aber wurscht, weil der Text durch die manchmal endlose Aufzählung historischer Gestalten nicht unbedingt gewinnt. „Die andere - untreu des Sichäus Schatten“ ist Dido, Königin von Karthago in der Äneis des Vergil, die ihrem Gatten ewige Treue schwor und sich umbrachte, als Äneis sich in Richtung Italien davonmachte.

Suggestiver ist das nächste Bild.

O Meister, ein paar Worte möchte ich fragen
Die beiden dort, die engumschlangen gehen
Wie Sommerfäden leicht vom Wind getragen


Der dann folgende Abschnitt ist einem berühmten, wenn auch unglücklichen Liebespaar gewidmet, dass zu Lebzeiten Dantes lebte. Francesca da Polenta (1255-1285) war die Tochter des Guido da Polenta, eines angesehenen Bürgers von Ravenna. Aus politisch / wirtschaftlichen Gründen wird eine Heirat mit Gianciotto Malatesta, arrangiert, dessen Familie in Rimini politsch führend war, arrangiert, der erstens sehr viel älter als sie war und zweitens hinkte. Es kommt zu einem Techtelmechtel zwischen Francesca und des Bruders von Gianciotto, Paolo (den Dante vermutlich persönlich kannte). Als Gianciotto Malatesta dem Liebespaar auf die Spur kommt, bringt er sie beide um (Februar 1283). Was an der Geschichte tatsächlich dran ist, ist unklar. Merkwürdig ist, wie das Entstehen dieser Liebe geschildert wird. Sie lasen aus Kurzweil ein Buch über Lanzelot und seine Liebschaft mit Ginevra, bei der sich Galeotto als Kuppler hervortat. Als sie an die Stellen kommen, wo Lanzelot Ginevra das Lächeln vom Munde küsst, da küsst Paolo sie. Wir wollen noch hoffen, dass sie ihren Spaß hatten und steigen hinab zum dritten Kreis der Hölle.

DIE HÖLLE: V Gesang Inferno: V CANTO
So ging’s vom ersten Kreis hinab zum zweiten,
Der kleinern Raum, doch größres Weh umschlingt,
Das Schmerzgeheul gesteigert zu verbreiten.
Così discesi del cerchio primaio
giù nel secondo, che men loco cinghia
e tanto più dolor, che punge a guaio.
Minos am Tor knirscht grausig, forscht und zwingt
Die Schuld ans Licht und schickt als Urteilskünder
Die Seelen fort, wie mit dem Schweif er schwingt.
Stavvi Minòs orribilmente, e ringhia:
essamina le colpe ne l'intrata;
giudica e manda secondo ch'avvinghia.
Ich meine: ohne Rückhalt muss der Sünder,
Der vor ihn tritt, gestehn der Frevel Masse;
Und er, ein unerbittlicher Ergründer,
Dico che quando l'anima mal nata
li vien dinanzi, tutta si confessa;
e quel conoscitor de le peccata
Erwägt, welch Höllenort den Frevler fasse,
Und schickt ihn soviel Stufen tief zum Grunde,
Als er sich mit dem Schweife peitscht. – Das blasse,
vede qual loco d'inferno è da essa;
cignesi con la coda tante volte
quantunque gradi vuol che giù sia messa.
Verstörte Volk drängt sich in banger Runde
Und harrt des Urteilsspruchs in Reihen dicht,
Hört – beichtet – stürzt zum angewiesnen Schlunde.
Sempre dinanzi a lui ne stanno molte:
vanno a vicenda ciascuna al giudizio,
dicono e odono e poi son giù volte.
„Du, der zur Schmerzensnacht hertritt vom Licht,“
Ruft Minos laut, sobald er mich erschaut,
Ablassend von des hohen Amtes Pflicht,
«O tu che vieni al doloroso ospizio»,
disse Minòs a me quando mi vide,
lasciando l'atto di cotanto offizio,
„Schau, wem du traust!
Nicht täusche dich im Drange!“
Mein Führer drauf: „Was eiferst du so laut?
«guarda com' entri e di cui tu ti fide;
non t'inganni l'ampiezza de l'intrare!».
E 'l duca mio a lui: «Perché pur gride?
Wo Nacht herrscht, dass gescheh, was man verlange,
Dort will man’s so! Drum unterlass dein Grollen,
Dass d e m vorm vorbestimmten Weg nicht bange!“
Non impedir lo suo fatale andare:
vuolsi così colà dove si puote
ciò che si vuole, e più non dimandare».
Bald hört ich Töne tiefsten Schmerzes rollen
Und grollen – bald war ich hinabgestiegen,
Wo herzerschütternd Klagelaute schollen,
Or incomincian le dolenti note
a farmisi sentire; or son venuto
là dove molto pianto mi percuote.
Und stand am Ort, wo alle Lichter schwiegen,
Wo’s brüllte gleich dem Meer, vom Sturm umwittert,
Wenn’s Wirbelstöße peitschend überfliegen.
Io venni in loco d'ogne luce muto,
che mugghia come fa mar per tempesta,
se da contrari venti è combattuto.
So packt der höllische Orkan erbittert
Die Geister, reißt sie jähen Schwunges fort,
Dreht, schleudert sie, dass Glied für Glied erzittert.
La bufera infernal, che mai non resta,
mena li spirti con la sua rapina;
voltando e percotendo li molesta.
Und nahen sie des Abgrunds Klippenort,
Vernimmt man endlos Wehruf, Ächzen, Klagen,
Dann lästern sie des Himmels höchsten Hort. –
Quando giungon davanti a la ruina,
quivi le strida, il compianto, il lamento;
bestemmian quivi la virtù divina.
Ich hörte, dass verdammt zu solchen Plagen
Die werden, die – verlockt vom Sinnentruge –
In Wollust frönend der Vernunft entsagen.
Intesi ch'a così fatto tormento
enno dannati i peccator carnali,
che la ragion sommettono al talento.
Wie Stare, wenn sie streben – dicht im Zuge
Gedrängt – dass sie dem rauen Frost entrönnen,
So treibt der Wind die Sünder hier zum Fluge
E come li stornei ne portan l'ali
nel freddo tempo, a schiera larga e piena,
così quel fiato li spiriti mali
Und ohne ihnen Ruhe zu vergönnen;
Auch keine Hoffnung winkt, dass je versöhnen
Ihr Leid sich ließ, noch dass sie Rast gewönnen!
di qua, di là, di giù, di sù li mena;
nulla speranza li conforta mai,
non che di posa, ma di minor pena.
Und jetzt: wie Kraniche mit Klagetönen
Strichweis-gereiht durchziehn des Äthers Bahn,
So sah ich Schatten mit Geheul und Stöhnen
E come i gru van cantando lor lai,
faccendo in aere di sé lunga riga,
così vid' io venir, traendo guai,
Wirbelnd-dahergefegt vom Sturme nahn.
Ich fragte: „Meister, wer sind diese Seelen,
Die also peitscht der düstere Orkan?“ –
ombre portate da la detta briga;
per ch'i' dissi: «Maestro, chi son quelle
genti che l'aura nera sì gastiga?».
„Dir soll,“ entgegnet er, „nicht Nachricht fehlen:
Die erste hier im Zuge war Herrscherin
Vielsprachgen Volks; die schwere Schuld zu hehlen,
«La prima di color di cui novelle
tu vuo' saper», mi disse quelli allotta,
«fu imperadrice di molte favelle.
Mit der ihr Herz sich gab der Unzucht hin,
Sprach durch Gesetz sie frei des Blutes Schande:
Es ist Semiramis! Mit frevelm Sinn,
A vizio di lussuria fu sì rotta,
che libito fé licito in sua legge,
per tòrre il biasmo in che era condotta.
So lesen wir, schlug sie in Liebesbande
Den eignen Sohn und zwang ihn sich zum Gatten –
Heut herrscht des Sultans Macht in ihrem Lande.
Ell' è Semiramìs, di cui si legge
che succedette a Nino e fu sua sposa:
tenne la terra che 'l Soldan corregge.
Die andre – untreu des Sichäus Schatten –
Gab sich aus Liebeskummer selbst den Tod;
Sie schwankt voran der niemals wollustsatten
L'altra è colei che s'ancise amorosa,
e ruppe fede al cener di Sicheo;
poi è Cleopatràs lussurïosa.
Kleopatra!“ . . . Die Ursach langer Not,
Helenen, sah ich; auch Achill, der allen
Gefahren Trotz, nur nicht der Liebe bot.
Elena vedi, per cui tanto reo
tempo si volse, e vedi 'l grande Achille,
che con amore al fine combatteo.
Paris und Tristan sah ich näherwallen,
Virgil wies mehr als tausend andre dann,
Die Liebe straucheln ließ und nachtwärts fallen.
Vedi Parìs, Tristano»; e più di mille
ombre mostrommi e nominommi a dito,
ch'amor di nostra vita dipartille.
So zeigte mir das Wort des Meisters an
Die Fraun und Ritter aus der Vorwelt Tagen,
Bis ich, bedrückt von Mitleid, neu begann:
Poscia ch'io ebbi 'l mio dottore udito
nomar le donne antiche e ' cavalieri,
pietà mi giunse, e fui quasi smarrito.
„O Meister, ein paar Worte möcht ich fragen
Die beiden dort, die engumschlungen gehen,
Wie Sommerfäden leicht vom Wind getragen.“
I' cominciai: «Poeta, volontieri
parlerei a quei due che 'nsieme vanno,
e paion sì al vento esser leggieri».
Er riet: „Wenn nur, sobald sie näher wehen,
Dein Mund bei jener Liebe sie beschwört,
Die sie umhertreibt, bleiben sie wohl stehen.“
Ed elli a me: «Vedrai quando saranno
più presso a noi; e tu allor li priega
per quello amor che i mena, ed ei verranno».
Und als das Paar so nahe, dass mich’s hört,
Anruf ich es: „Gequälte Seelen, weilet
Und redet, wenn’s euch freisteht, ungestört!“
Sì tosto come il vento a noi li piega,
mossi la voce: «O anime affannate,
venite a noi parlar, s'altri nol niega!».
So schnell mit ausgespreizten Schwingen teilet
Die Luft kein sehnsuchtsvolles Taubenpaar,
Vom Nest gelockt, vom eignen Wunsch beeilet,
Quali colombe dal disio chiamate
con l'ali alzate e ferme al dolce nido
vegnon per l'aere, dal voler portate;
Als diese sich gelöst aus Didos Schar
Und zu uns durch der Luft Beschwerde flogen,
Weil gar zu liebesstark mein Anruf war.
cotali uscir de la schiera ov' è Dido,
a noi venendo per l'aere maligno,
sì forte fu l'affettüoso grido.
“O freundlich Wesen du, das hold-gewogen
Uns aufsucht hier in purpurdunkler Nacht,
Uns, deren Blut die Erde aufgesogen –
«O animal grazïoso e benigno
che visitando vai per l'aere perso
noi che tignemmo il mondo di sanguigno,
Wär hold uns, der als Weltenkönig wacht,
Wir würden um dein Heil ihn gern beschwören,
Weil unser Elend mitleidsvoll dich macht.
se fosse amico il re de l'universo,
noi pregheremmo lui de la tua pace,
poi c'hai pietà del nostro mal perverso.
Was dir beliebt, zu reden und zu hören,
Wir sagen’s gern und neigen dir die Ohren,
lässt nur, wie jetzt, der Wind ab, uns zu stören.
Di quel che udire e che parlar vi piace,
noi udiremo e parleremo a voi,
mentre che 'l vento, come fa, ci tace.
Am Strande liegt die Stadt, die mich geboren,
Da wo der Po ins Meer die Fluten drängt,
Drin er und sein Gefolg sich bald verloren.
Siede la terra dove nata fui
su la marina dove 'l Po discende
per aver pace co' seguaci sui.
Liebe, die schnell ein edles Herz befängt,
Mit Macht für meine Schönheit ihn entzückte,
Die mir geraubt; und noch die Art mich kränkt.
Amor, ch'al cor gentil ratto s'apprende,
prese costui de la bella persona
che mi fu tolta; e 'l modo ancor m'offende.
Liebe , die Gegenliebe stets beglückte,
Hielt für den Freund mein Herz so glutentbrannt,
Dass ich’s – du siehst es –noch nicht unterdrückte!
Amor, ch'a nullo amato amar perdona,
mi prese del costui piacer sì forte,
che, come vedi, ancor non m'abbandona.
Liebe hat uns vereint ins Grab gesandt –
Kaina harrt auf ihn, der uns erschlagen!“
So lautete, was uns das Paar bekannt. –
Amor condusse noi ad una morte.
Caina attende chi a vita ci spense».
Queste parole da lor ci fuor porte.
Als ich die armen Seelen hörte klagen,
Senkt ich und hielt gesenkt den Blick so lange,
Bis ich Virgil : „Was sinnst du?“ hörte fragen.
Quand' io intesi quell' anime offense,
china' il viso, e tanto il tenni basso,
fin che 'l poeta mi disse: «Che pense?».
„Weh!“ sprach ich, „welch ein Sehnen ängstlich-bange,
Wie mancher stille Liebeswunsch verschrieb
Die beiden hier zum schmerzensreichen Gange!“
Quando rispuosi, cominciai: «Oh lasso,
quanti dolci pensier, quanto disio
menò costoro al doloroso passo!».
Und als, sie anzusehn, mich’s wieder trieb,
Begann ich: „Sieh, Franzeska, wie dein Leiden
Mich schmerzt, dass nicht mein Auge trocken blieb.
Poi mi rivolsi a loro e parla' io,
e cominciai: «Francesca, i tuoi martìri
a lagrimar mi fanno tristo e pio.
Doch sprich: als liebeskrank geseufzt ihr beiden,
Wie und wodurch saht ihr in solchen Stunden
Des Herzens bangen Zweifel sich entscheiden?“
Ma dimmi: al tempo d'i dolci sospiri,
a che e come concedette amore
che conosceste i dubbiosi disiri?».
Und sie zu mir: „Kein Schmerz kann mehr verwunden,
Als der : im Elend freudenreicher Tage
Zu denken – auch dein Lehrer kann’s bekunden!
E quella a me: «Nessun maggior dolore
che ricordarsi del tempo felice
ne la miseria; e ciò sa 'l tuo dottore.
Doch weil so voller Sehnsucht deine Frage:
Was uns zuerst zur Liebe mocht erregen,
So dulde, dass ich’s unter Weinen sage:
Ma s'a conoscer la prima radice
del nostro amor tu hai cotanto affetto,
dirò come colui che piange e dice.
Wir lasen eines Tags der Kurzweil wegen,
Welch Liebesnetz den Lanzelot gebunden;
Allein wir zwei und ohne Arg zu hegen.
Noi leggiavamo un giorno per diletto
di Lancialotto come amor lo strinse;
soli eravamo e sanza alcun sospetto.
Oft hatten unsere Augen sich gefunden
Beim Lesen schon, und oft er blassten wir;
Doch nur ein Punkt war’s, der uns überwunden:
Per più fïate li occhi ci sospinse
quella lettura, e scolorocci il viso;
ma solo un punto fu quel che ci vinse.
Als wir gelesen, wie vom Munde ihr
Ersehntes Lächeln küsst solch hoher Streiter,
Da küsste bebend mich auch dieser hier,
Quando leggemmo il disïato riso
esser basciato da cotanto amante,
questi, che mai da me non fia diviso,
Der nun fortan mein ewiger Begleiter.
Galeotto war das B u c h und der’s gedichtet!
An diesem Tage lasen wir nicht weiter ...
la bocca mi basciò tutto tremante.
Galeotto fu 'l libro e chi lo scrisse:
quel giorno più non vi leggemmo avante».
Indem der eine Schatten dies berichtet,
Löste der andre so in Tränen sich,
Dass ich vor Mitleid hinschwand wie vernichtet;
Mentre che l'uno spirto questo disse,
l'altro piangëa; sì che di pietade
io venni men così com' io morisse.
Und wie ein Toter hinfällt, fiel auch ich!
E caddi come corpo morto cade.
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