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Deutsch Italienisch Interpretation:

Vierter Gesang: Zusammenfassung und Deutung

Wenn eine Seelenkraft, sei es durch Schmerzen
Sei es durch Freuden, stark in uns erzittert
Und man verstärkt sich dreinversenkt mit ganzem Herzen

So wird der Sinn durch andres nicht zersplittert
Folglich muss seinen Irrtum eingestehen
Wer in uns mehr als eine Seele wittert

Angespielt wird wohl auf die Vorstellungen der Seelen bei Platon und Aristoteles. Erstere finden wir in den Schriften Phaidos und Phaidros und letztere in der Schrift „De anima“. Allerdings sind die jeweiligen Vorstellungen höchst unterschiedlich, und die Andeutung einer Andeutung lässt weder Aussagen darüber zu, welche Vorstellung hier wiederlegt wird, noch welche Vorstellung überhaupt zu Grunde liegt. Höchstwahrscheinlich geht es aber um die Vorstellungen des Aristoteles, denn dieser verneinte, dass die Seele unabhängig vom Körper existieren könne. Gegen Aristoteles wurde in der gesamten Theologie des Mittelalters polemisiert. Gleichzeitig ist aber Aristoteles auch das Fundament, auf dem die Scholastik beruht. Es macht jetzt wenig Sinn, ein paar dunkle Andeutungen Dantes zum Anlass zu nehmen, Aristoteles, Platon und die Scholastik mit allen Verästelungen aufzuzeigen und irgendwie den Versuch zu starten, herauszufinden, was Dante meinte, missverstand, interpretierte. Der Autor hat im Übrigen sehr stark den Eindruck, dass nichts dabei heraus käme, was einem Wissenschaftsverständnis im heutigen Sinne irgendwie nahe käme.

Unter Mühen erklettert Dante nun einen Felsvorsprung.

Zur Tiefe ließ ich erst die Augen fliegen
Zur Sonne dann: Ich weiß nicht wie‘ s geschah
Dass ich sie plötzlich linker Hand sah liegen.

Der Dichter merkte, wie ich staunte da
Als ich das Lichtgespann zu meiner Seite
Und zwischen uns und Norden stehen sah

Wir kennen alle die bekannten Verse

Im Osten geht die Sonne auf
Im Süden hält sie sich Mittags auf
Im Westen wird sie untergehen
Im Norden ist sie nie zu sehen

Die Sonne geht zwar überall auf der Welt im Osten auf und im Westen unter, allerdings steht sie nur auf der nördlichen Halbkugel im Verlaufe des Tages im Süden. Auf der südlichen Halbkugel steht sie im Norden, weil diese ja, aus unserer Sicht zumindest, auf dem Kopf steht. Die dann folgende Erklärung Vergils des Phänomens übergehen wir, können uns aber fragen, wieso Dante mit diesem Phänomen vertraut war. Wir vermuten nicht, dass er sich das aufgrund theoretischer Überlegungen so dachte, wahrscheinlicher ist, dass er auf einen Bericht zurückgriff. Wenn es aber einen Bericht gab, der dieses Phänomen schilderte, dann hätte aus diesem auch hervorgehen müssen, dass die südliche Welthalbkugel nicht nur von Wasser bedeckt ist. Leider ist die Quellenlage nicht so, dass man sich ein klares Bild von den Vorstellungen Dantes machen könnte, bzw. sich erschließen ließe, aufgrund welcher Schriften er sich seine Vorstellungen formte. Unabhängig davon, dass alle astronomischen Vorstellungen Dantes, das ist typisch für die Zeit, aus heutiger Sicht vollkommen falsch sind, wäre zu überprüfen, ob sie zumindest auf der Höhe der Zeit waren. Das kann aber nur jemand tun, der in Astronomie sehr versiert ist, woraus dann folgt, dass es der Autor nicht kann. Für das Gesamtverständnis des Werkes sind aber die astronomischen Vorstellungen weitgehend unerheblich. Die Verse, die die Begründung für die Tatsache liefern sollen, warum die Sonnenbahn auf der nördlichen Halbkugel im Süden, auf der südlichen Halbkugel aber im Norden verläuft, sind zu ungenau, um die astronomischen Vorstellungen präzise zu rekonstruieren.

Da – als des Dichters Worte noch erklangen
Erscholl‘ s ganz aus der Nähe uns ans Ohr
Du wirst vielleicht doch eher Rast verlangen

Der sie anpricht ist Belaqua, ein bekannter Lautenbauer, der wegen seiner Trägheit berühmt war. Belaqua muss wohl ebenfalls noch eine Weile warten, der Grund hierfür lässt sich nur dunkel aus diesen Versen entnehmen.

So lang nun muss sich mir hier draußen drehen
Der Himmel... wie dereinst, wo ich im Leben
Die Zeit der Reue nutzlos ließ vergehen.


DER LÄUTERUNGSBERG: IV Gesang PURGATORIO: IV CANTO
Wenn eine Seelenkraft, sei es durch Schmerzen,
Sei es durch Freuden, stark in uns erzittert,
Und man sich dreinversenkt mit ganzem Herzen,
Quando per dilettanze o ver per doglie,
che alcuna virtù nostra comprenda,
l'anima bene ad essa si raccoglie,
So wird der Sinn durch andres nicht zersplittert:
Folglich muss seinen Irrtum eingestehen,
Wer in uns mehr als e i n e Seele wittert.
par ch'a nulla potenza più intenda;
e questo è contra quello error che crede
ch'un'anima sovr' altra in noi s'accenda.
Denn wenn wir etwas hören oder sehen,
Was mächtgen Widerhall in uns gefunden,
Wird, ohne dass man’s merkt, die Zeit vergehen.
E però, quando s'ode cosa o vede
che tegna forte a sé l'anima volta,
vassene 'l tempo e l'uom non se n'avvede;
Ist’s e i n e Kraft nun, die da zählt die Stunden,
Ist’s eine a n d r e , die uns hält gefangen –
D i e fühlt sich frei, und j e n e sich gebunden.
ch'altra potenza è quella che l'ascolta,
e altra è quella c'ha l'anima intera:
questa è quasi legata e quella è sciolta.
Zu d e r Erfahrung konnt ich hier gelangen:
Als ich gelauscht dem Geiste, war indessen
Die Sonne fünfzig Grad emporgegangen. –
Di ciò ebb' io esperïenza vera,
udendo quello spirto e ammirando;
ché ben cinquanta gradi salito era
Ich staunte, dass ich so die Zeit vergessen!
Da riefen mir und meinem treuen Freund
Die Geister nach: „Schaut, was ihr gern besessen!“
lo sole, e io non m'era accorto, quando
venimmo ove quell' anime ad una
gridaro a noi: «Qui è vostro dimando».
Der Winzer größre Lücken wohl verzäunt
Durch Dorngestrüpp mit e i n e m Forkenstich
Zur Herbsteszeit, wenn sich die Traube bräunt –
Maggiore aperta molte volte impruna
con una forcatella di sue spine
l'uom de la villa quando l'uva imbruna,
Als hier die Öffnung war, durch die ich mich
Mit meinem Führer kletternd musste schmiegen,
Indes die Geisterschar uns bald entwich.
che non era la calla onde salìne
lo duca mio, e io appresso, soli,
come da noi la schiera si partìne.
San Leo wird erklettert, abgestiegen
Nach Noli, Bismantovas Gipfelschwelle
Zwingt unser Fuß, hier aber heißt es fliegen!
Vassi in Sanleo e discendesi in Noli,
montasi su in Bismantova e 'n Cacume
con esso i piè; ma qui convien ch'om voli;
Mit Flügeln nämlich, wie sie leicht und schnelle
Mir Sehnsucht gab, um d e n nicht zu verlieren,
Der meine Leuchte blieb und Hoffnungsquelle.
dico con l'ale snelle e con le piume
del gran disio, di retro a quel condotto
che speranza mi dava e facea lume.
Wir klommen in zerklüfteten Revieren,
Behindert rechts und links vom Felsgedränge,
Den Halt erkämpfend oft auf allen vieren.
Noi salavam per entro 'l sasso rotto,
e d'ogne lato ne stringea lo stremo,
e piedi e man volea il suol di sotto.
Als wir erreicht das obre Randgehänge
Des Durchbruchs, sprach ich: „Herr, nach welcher Seite
Meinst du, dass uns das Weitergehn gelänge?“
Poi che noi fummo in su l'orlo suppremo
de l'alta ripa, a la scoperta piaggia,
«Maestro mio», diss' io, «che via faremo?».
Und er: „Nur nicht bergab! Mir nach arbeite
Dich gipfelaufwärts über Grat und Kanten,
Bis uns erscheint ein Kundger, der uns leite.“
Ed elli a me: «Nessun tuo passo caggia;
pur su al monte dietro a me acquista,
fin che n'appaia alcuna scorta saggia».
So hoch, dass ihn die Blicke nicht umspannten,
Stieg senkrecht fast der stolze Gipfel an,
Steil wie der Mittelstrich des Halbquadranten.
Lo sommo er' alto che vincea la vista,
e la costa superba più assai
che da mezzo quadrante a centro lista.
Ich war erschöpft vom Klettern und begann:
„Ach teurer Vater, schau zurück und lasse
Mich nicht allein, weil ich nicht folgen kann.“
Io era lasso, quando cominciai:
«O dolce padre, volgiti, e rimira
com' io rimango sol, se non restai».
„Sohn, schleppe dich bis dort noch zur Terrasse,“
Sprach er und wies nach einem Vorsprung droben,
Der rings umgürtete die Felsenmasse.
«Figliuol mio», disse, «infin quivi ti tira»,
additandomi un balzo poco in sùe
che da quel lato il poggio tutto gira.
So ward ich angespornt, dass ich nach oben
Ihm angestrengt zu folgen selbst mich hetzte,
Bis auf den Vorsprung ich den Fuß gehoben,
Sì mi spronaron le parole sue,
ch'i' mi sforzai carpando appresso lui,
tanto che 'l cinghio sotto i piè mi fue.
Wo ich mich neben meinen Führer setzte
Ostwärts zum Wege hin, den wir erstiegen,
Der nun des Steigers Weg wie üblich letzte.
A seder ci ponemmo ivi ambedui
vòlti a levante ond' eravam saliti,
che suole a riguardar giovare altrui.
Zur Tiefe ließ ich erst die Augen fliegen,
Zur Sonne dann: ich weiß nicht, wie’s geschah,
Dass ich sie plötzlich linker Hand sah liegen?
Li occhi prima drizzai ai bassi liti;
poscia li alzai al sole, e ammirava
che da sinistra n'eravam feriti.
Der Dichter merkte, wie ich staunte da,
Als ich das Lichtgespann zu meiner Seite
Und zwischen uns und Norden stehen sah,
Ben s'avvide il poeta ch'ïo stava
stupido tutto al carro de la luce,
ove tra noi e Aquilone intrava.
Drum sprach er: „Wenn jetzt Castor im Geleite
Von Pollux Nachbarn jenes Spiegels wären,
Der aufwärts wirft sein Licht und in die Breite,
Ond' elli a me: «Se Castore e Poluce
fossero in compagnia di quello specchio
che sù e giù del suo lume conduce,
Sähst du den Tierkreis rötlich sich verklären,
(Sofern er noch im alten Gleise schwirrt)
Und enger kreisen um den Himmelsbären.
tu vedresti il Zodïaco rubecchio
ancora a l'Orse più stretto rotare,
se non uscisse fuor del cammin vecchio.
Willst du’s begreifen, so lass unbeirrt
Dein Auge durch den Berg nach Zion fliegen:
Begrenzt vom selben Horizonte wird
Come ciò sia, se 'l vuoi poter pensare,
dentro raccolto, imagina Sïòn
con questo monte in su la terra stare
Dann beides auf verschiednem Halbkreis liegen.
Die Bahn, die durch den Himmel einst gezogen
Die Torheit Phaetons, siehst du sich schmiegen
sì, ch'amendue hanno un solo orizzòn
e diversi emisperi; onde la strada
che mal non seppe carreggiar Fetòn,
Von h i e r aus linker Hand am Himmelsbogen,
Von d o r t zur Rechten – wenn du aufmerksam
Dies mit Verstand geprüft hast und erwogen.“
vedrai come a costui convien che vada
da l'un, quando a colui da l'altro fianco,
se lo 'ntelletto tuo ben chiaro bada».
„Niemals ich leichter zum Verständnis kam,
O Meister,“ sprach ich, „als mit d e m Beweise,
Der meines Wissens Mangel mir benahm.
«Certo, maestro mio», diss' io, «unquanco
non vid' io chiaro sì com' io discerno
là dove mio ingegno parea manco,
Denn jene Linie, die im gleichen Kreise –
Äquator von der Wissenschaft benannt –
Sich zwischen Sonne dreht und ewgem Eise,
che 'l mezzo cerchio del moto superno,
che si chiama Equatore in alcun' arte,
e che sempre riman tra 'l sole e 'l verno,
Trennt, wenn ich die Erklärung recht verstand,
Von hier sich nordwärts, wie sie sich zu neigen
Den Juden scheint im heißern Morgenland.
per la ragion che di', quinci si parte
verso settentrïon, quanto li Ebrei
vedevan lui verso la calda parte.
Doch sprich: Wie lange müssen wir noch steigen?
Denn höher geht, wie hoch mein Blick auch kreise,
Der Berg hinan und will kein Ende zeigen!“ –
Ma se a te piace, volontier saprei
quanto avemo ad andar; ché 'l poggio sale
più che salir non posson li occhi miei».
Und er: „Das ist des Berges Art und Weise:
Er scheint im Anfang mühsam zu erklimmen,
Doch leichter wird, je mehr man steigt, die Reise.
Ed elli a me: «Questa montagna è tale,
che sempre al cominciar di sotto è grave;
e quant' om più va sù, e men fa male.
Wird drum die Mühe dich erst heitrer stimmen,
Dass du hinwandelst so bequemer Art,
Als man stromabwärts pflegt im Boot zu schwimmen,
Però, quand' ella ti parrà soave
tanto, che sù andar ti fia leggero
com' a seconda giù andar per nave,
So winkt das Endziel deiner Pilgerfahrt,
So wird den Müden süße Rast umfangen;
Drum still: dies weiß ich, weil mir’ s offenbart.“
allor sarai al fin d'esto sentiero;
quivi di riposar l'affanno aspetta.
Più non rispondo, e questo so per vero».
Da – als des Dichters Worte noch erklangen,
Erscholl’ s ganz aus der Nähe uns an’ s Ohr:
„Du wirst vielleicht doch eher Rast verlangen!“
E com' elli ebbe sua parola detta,
una voce di presso sonò: «Forse
che di sedere in pria avrai distretta!».
Wir blickten nach der Stimme Klang empor
Und sahn ein Felsstück auf der linken Seite,
Das nicht Virgil noch ich bemerkt zuvor,
Al suon di lei ciascun di noi si torse,
e vedemmo a mancina un gran petrone,
del qual né io né ei prima s'accorse.
Und lagernd hinter ihm in ganzer Breite
Des Schattens, sahn wir Geister träg verziehn,
Wie wer behaglich sich der Ruhe weihte.
Là ci traemmo; e ivi eran persone
che si stavano a l'ombra dietro al sasso
come l'uom per negghienza a star si pone.
Und einer, der besonders müde schien,
Schlang sitzend sich um beide Knie die Hände
Und hielt gestützt das Antlitz auf den Knien.
E un di lor, che mi sembiava lasso,
sedeva e abbracciava le ginocchia,
tenendo 'l viso giù tra esse basso.
Ich sprach: „O Herr, schau d e n dort im Gelände,
Nie sah ich einen, lässiger als er,
Der so in Trägheit seine Schwester fände.“
«O dolce segnor mio», diss' io, «adocchia
colui che mostra sé più negligente
che se pigrizia fosse sua serocchia».
Aufhorchte jener, blickte zu uns her,
Hob leicht das Haupt vom Schenkel nur und lallte:
„Geh selber . . . denn dem Kräftigen . . . fällt’ s . . . nicht schwer.“
Allor si volse a noi e puose mente,
movendo 'l viso pur su per la coscia,
e disse: «Or va tu sù, che se' valente!».
Da kannt ich ihn, und ob mir auch noch wallte
Das Blut und mir der Atem war beklommen,
So trat ich doch zu kurzem Aufenthalte
Conobbi allor chi era, e quella angoscia
che m'avacciava un poco ancor la lena,
non m'impedì l'andare a lui; e poscia
An ihn heran, der – als er mich vernommen –
Den Kopf kaum hob: „Sahst du den Sonnenwagen . . .
Von links her . . . über deine Schulter kommen?“
ch'a lui fu' giunto, alzò la testa a pena,
dicendo: «Hai ben veduto come 'l sole
da l'omero sinistro il carro mena?».
Sein sparsam Wort, sein schläfriges Behagen
Krauste den Mund zu leichtem Lächeln mir:
„Belacqua,“ sprach ich drauf, „dich zu beklagen,
Li atti suoi pigri e le corte parole
mosser le labbra mie un poco a riso;
poi cominciai: «Belacqua, a me non dole
Seh ich nicht Anlass mehr – doch: harrst du hier
Des Führers? oder anderer Gefährten?
Wie? oder steckt die Faulheit n o c h in dir?“ –
di te omai; ma dimmi: perché assiso
quiritto se'? attendi tu iscorta,
o pur lo modo usato t'ha' ripriso?».
Und er: „“Was frommt das Steigen? . . . Mir gewährten
Die Pförtner Gottes, die vorm Tore stehen,
Den Eintritt nicht zur Läutrung der Verklärten . . .
Ed elli: «O frate, andar in sù che porta?
ché non mi lascerebbe ire a' martìri
l'angel di Dio che siede in su la porta.
So lang nun muss sich mir hier draußen drehen
Der Himmel . . . wie dereinst, wo ich im Leben
Die Zeit der Reue nutzlos ließ vergehen . . .
Prima convien che tanto il ciel m'aggiri
di fuor da essa, quanto fece in vita,
per ch'io 'ndugiai al fine i buon sospiri,
Wenn nicht Fürbitten himmelaufwärts schweben
Aus einem Herzen – das da steht in Gnade . . .
Kann unerhört Gebet mir Rettung geben?“
se orazïone in prima non m'aita
che surga sù di cuor che in grazia viva;
l'altra che val, che 'n ciel non è udita?».
Schon war Virgil vorauf die Felsenpfade
Und rief: „Nun komm! die Sonne steht und funkelt
Im Mittagskreise hoch – und am Gestade
E già il poeta innanzi mi saliva,
e dicea: «Vienne omai; vedi ch'è tocco
meridïan dal sole e a la riva
Schon unterm Fuß der Nacht Marokko dunkelt!“ cuopre la notte già col piè Morrocco».
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